Der VACANDO Ferienhaus Blog

Landeskunde mit VACANDO: Wo liegt Mayotte?

Montag, 18. Oktober 2010 von Vacando

Zum Wochenauftakt etwas in eigener Sache: Gestern Abend erreichte uns die erste Ferienhaus-Buchung aus Mayotte. Mayotte? Grosses Staunen heute in unserem Service Center. Da mussten wir zuerst mal Google bemühen. Und siehe da, Mayotte gehört zu den Komoren und ist ein sogenanntes Überseegebiet von Frankreich mit etwa 186’000 Einwohnern, und liegt zwischen Moçambique und Madagaskar. Dass Frankreich eine Grande Nation ist, war uns durchaus bekannt, aber dass die Franzosen mehr als 10 Überseegebiete ihr Eigen nennen, das war sogar unserer Mitarbeiterin mit französischen Wurzeln neu.

Mayotte (Frankreich)

Mayotte (Frankreich)

Zu den Überseegebieten Frankreichs gehören bspw. Guadeloupe und Martinique. Auf diesen beiden Inseln können Sie bei VACANDO – natürlich neben mehr als 7’000 Ferienhäusern & Ferienwohnungen in Frankreich – bereits Ferienunterkünfte buchen. Neben Mayotte gibt es dann noch Tahiti, Wallis & Futuna, Französisch Guyana, Saint Martin & Saint Barthélemy, Saint Pierre & Miquelon, La Réunion und Neukaledonien.

Man lernt eben doch nie aus.

Beliebteste Orte für Winterferien im Ferienhaus: Wallis gefragt

Freitag, 15. Oktober 2010 von Vacando

Die Buchungen für Winterferien im Ferienhaus oder in einer Ferienwohnung laufen auf vollen Touren. Noch früher als im letzten Jahr sind bspw. über Silvester die Ferienhäuser schon praktisch ausgebucht.

Die 10 beliebtesten Orte für Ski- und Winterferien 2010/11 sind (Stand: 15.10.2010, alle Buchungen bei VACANDO für die Monate Dezember-April):

  1. Ferienhäuser in Zermatt (Wallis, Schweiz)
  2. Ferienhäuser in Nendaz (Wallis, Schweiz)
  3. Ferienhäuser in Grindelwald (Berner Oberland, Schweiz)
  4. Ferienhäuser in Saas Fee (Wallis, Schweiz)
  5. Ferienhäuser in Ischgl (Tirol, Österreich)
  6. Ferienhäuser in Leukerbad (Wallis, Schweiz)
  7. Ferienhäuser in Davos (Graubünden, Schweiz)
  8. Ferienhäuser in Ovronnaz (Wallis, Schweiz)
  9. Ferienhäuser in Engelberg (Zentralschweiz, Schweiz)
  10. Ferienhäuser auf der Riederalp (Wallis, Schweiz)

Es fällt auf, dass sich von den zehn beliebtesten Orten deren 6 im Kanton Wallis (Schweiz) befinden. 44% aller Buchungen haben das Wallis als Zieldestination, gefolgt von Tirol mit 13% und Graubünden bzw. dem Berner Oberland mit je 11%. Es ist erstaunlich, dass das Wallis so deutlich vor Graubünden liegt, zumal das Angebot an Ferienhäusern im Wallis bei VACANDO zwar mehr als doppelt, aber nicht 4x so gross ist wie in Graubünden.

Ebenfalls interessant: 91% der Buchungen sind für 7 Tage, und nur 4% für 14 Tage.

Ferienhaus vermieten – aber wie?

Freitag, 15. Oktober 2010 von Vacando

Ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung kann über mehrere Kanäle erfolgreich vermietet werden. Waren früher regionale Tourismusverbände oder spezialisierte Vermittler von grosser Wichtig­keit, vermieten heute dank Nutzung des Internets immer mehr Eigentümer ihr Ferienhaus selber erfolgreich.

Als Eigentümer ist es wichtig, dass Sie sich zuerst darüber im Klaren werden, wie stark Sie in die Vermietungs­akti­vitäten persönlich involviert werden wollen. Beachten Sie hierzu die typische Wert­schöpf­ungs­kette der Ferienhausvermietung, welche folgende Aktivitäten umfasst:

Prozess: Ferienhaus vermieten

Prozess: Ferienhaus vermieten

In welche dieser Schritte wollen Sie wie stark involviert sein? Je nachdem können Sie…

  • die Dienste eines Vermittlers in Anspruch nehmen oder
  • die Vermietung selber abwickeln.

Die Inanspruchnahme der Dienste eines Vermittlers ist be­son­ders dann sinnvoll, wenn Sie selber nicht die Möglichkeit haben, sich um die oben erwähnten Aufgaben zu kümmern, sei es aus zeitlichen Gründen oder aufgrund grosser räumlicher Distanz zwischen Wohnort und Ferienunterkunft. In der Regel über­nehmen solche Vermittler gegen Kommission den kom­pletten Umfang aller Vermietungstätigkeiten, so auch die Organisation der Schlüsselübergabe und die Begrüssung der Gäste bei deren Anreise, die Betreuung vor Ort sowie die Reinigung am letzten Tag. Es gibt verschiedene Arten von Vermittlern, von lokal tätigen Immobilienbüros oder touristischen Vereini­gun­gen bis hin zu international tätigen Vermittlungs­agenturen.

Wenn Sie sich für einen Vermittler entscheiden, stellen Sie sicher, dass dieser folgende Aufgaben übernimmt:

  • Lokale und internationale Vermarktung der Unter­kunft, über geeignete Kanäle (der Schwer­punkt sollte dabei auf dem Internet liegen)
  • Beantwortung von Kundenanfragen (inkl. Abklä­rung, ob der Gast zur Unterkunft passt), Entge­gen­nahme von Buchungen und Abwicklung von Zahlung und Unterlagenversand
  • Inspektion der Unterkunft vor und nach jeder Belegung (inkl. Inventaraufnahme)
  • Schlüsselübergabe und Begrüssung der Gäste
  • Planung und Organisation von Reparaturen und Wartungsarbeiten, inkl. Kostenmanagement

Falls Sie lieber einen Vermittler beauftragen, empfehlen wir Ihnen die Firma Interhome.

In diesem Blog oder in unserem kostenlosen Ratgeber für Vermieter lesen Sie, wie Sie selbständig Ihr Ferienhaus vermieten.

Kalkulieren Sie richtig bei der Vermietung Ihrer Ferienunterkunft

Mittwoch, 13. Oktober 2010 von Vacando

Um eine Ferienimmobilie geschickt und auch mit Gewinn vermieten zu können, muss man als Vermieter vorab einige Information einholen. So sollte man z.B. die Wünsche und Ansprüche von Mietern kennen und herausfinden, wo diese Mieter nach Ferienunterkünften suchen. Eine genaue Analyse und eine gute Vorbereitung garan­tieren hohe Auslastung, wenig Leerstand und kostendeckende Miet- und Nebeneinnahmen. Dazu gehört auch eine Kosten-Nutzen-Rechnung.

Vor der Vermietung steht also die Kalkulation. Gewinne verbucht man nur dann, wenn die Ein­nah­men aus der Vermietung die kalkulierten Kosten decken. Neben den Kosten einer Ferien­unter­kunft für den Ver­mie­ter, wie laufender Unterhalt, Renovierung und Instandhaltung, sind es nicht zuletzt die monat­li­chen Aufwendungen für Zins und Tilgung, die zu be­rück­sichtigen sind.

Die Jahreseinnahmen aus der Vermietung variieren stark (je nach Region, Grösse, Qualität und Aus­stattung der Ferienunterkunft). Wenn die Vermietung seriös und mit dem nötigen Elan betrieben wird, sollte es möglich sein, eine Unterkunft im Schnitt zw. 15 und 20 Wochen im Jahr auszulasten (Eigenbelegungen nicht eingerechnet). In Top-Regionen sind auch Auslastungen von über 40 Wochen möglich.

Das Thema „Eigenbelegung“ ist von hoher Relevanz. In den meisten Destinationen gibt es nur wenige Wochen mit einer sehr hohen Nachfrage nach Unterkünften. In Skigebieten sind dies bspw. Weihnachten/Neujahr und die Sport-/Winterferien. In Sommerdestinationen ist die Nachfrage vor allem im Juli und August hoch. Gerade in diesen Zeiten können die höchsten Preise und damit Erträge erzielt werden. Überlegen Sie sich daher gut, ob Sie Ihre Ferienunterkunft gerade während diesen Perioden selber belegen möchten.

In der Schweiz ergab die Studie HotBeds, dass Eigen­tümer ihre Ferienwohnung im Schnitt an 50 Tagen pro Jahr selber nutzen. Die Nicht-Vermieter lasten die Wohnung im Schnitt zu 73.5 Tagen pro Jahr aus. Darin enthalten ist die Nutzung durch Freunde und Bekannte (ca. 12 Tage). Die Vermieter von Ferien­immobilien lasten diese im Schnitt 124 Tage pro Jahr aus, wovon 43 bis 80 Tage auf Dritte entfallen.

Hegen Sie nicht zu hohe Erwartungen. Rechnen Sie nicht damit, dass die Vermietung Ihrer Ferien­unter­kunft gleich zu Reichtum und einem sorgenfreien Leben führt. Es ist – trotz aller Hilfsmittel und Tipps – ein harter Job, eine Ferienunterkunft zu vermieten. Es braucht Geduld und Durchhaltewillen. Aber es macht Spass. Und es hilft, die laufenden Kosten zu decken und sogar eine kleine Rendite zu erzielen.

Lesen Sie mehr im kostenlosen Ratgeber für Vermieter.

Warum Sie Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus vermieten sollten

Montag, 11. Oktober 2010 von Vacando

Viele Besitzer von Ferienimmobilien sind skeptisch hinsichtlich einer Vermietung. Befragt nach den Gründen für die Nichtvermietung, werden v. a. psycho­logische und ökonomische Beweggründe genannt:

  • Potentiell negative Auswirkungen durch Gäste mit anderen Eigenschaften (z.B. Raucher), ande­rem sozialen Umfeld (z.B. Gäste mit Haustieren) oder anderen kulturellen Hintergründen
  • Beeinträchtigung von Eigentum und Privatsphäre
  • Einschränkung der Flexibilität (Eigennutzung)
  • Angst vor Diebstählen
  • Angst vor Abnutzung oder gar Beschädigungen, und einem dadurch verminderten Wert der Ferienunterkunft
  • Fehlende finanzielle Notwendigkeit
  • Zusätzliche Aufwände, Umständlichkeiten, Stress
  • Erhöhung von Nebenkosten

Vieles spricht aber dafür, seine Ferienunterkunft zu vermieten:

  • Sie erreichen eine bessere Auslastung.
  • Sie können der Wertverminderung der Immobilie durch Nutzung & Instandhaltung entgegentreten.
  • Sie erzielen Einnahmen und steigern die Rendite. Mit ein wenig Geschäftssinn und Internetflair können Sie zusätzliche Einnahmen machen, um Nebenkosten zu decken und im Idealfall sogar Gewinn zu realisieren.
  • Sie können anfallende Kosten als Werbekosten ansetzen und damit Steuern sparen.
  • Sie tragen zu einer Erhöhung der Attraktivität und Lebendigkeit der Destination bei.
  • Sie steigern die touristischen Beherbergungs­kapa­zi­täten in der Destination und tragen zu einer Belebung des lokalen Gewerbes bei.

Wie Sie richtig vermieten, lesen Sie im kostenlosen Ratgeber für Vermieter, oder schon bald im nächsten Beitrag.

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