Der Landbote berichtet, dass der Kampf gegen die sogenannten “kalten Betten” (Ferienwohnungen, die nicht vermietet werden) in der Schweiz nur schleppend voran kommt. Der Bau von Zweitwohnungen gefährdet laut Schweiz Tourismus die Qualität des Ferienlandes Schweiz, da intakte, unverbaute Landschaften von grosser Bedeutung seien.
Gemäss dem Verband swissApartments gibt es in der Schweiz rund 180 000 Ferienhäuser und –wohnungen mit rund 600 000 Betten, wovon jedoch höchstens 20 Prozent kommerziell vermietet werden. Neben der Auswirkung auf das Landschaftsbild ist dies auch ein wirtschaftliches Problem. Könnte man die leeren Wohnungen nur schon zwölf Wochen pro Jahr zu durchschnittlich 1500 Fr vermieten, würde das dem Schweizer Tourismus eine zusätzliche Wertschöpfung von über 2 Mrd Fr. bringen. Obwohl dieses Geld fehlt, müssen die Destinationen ihre Infrastrukturen auf die Spitzenzeiten in der Hochsaison ausrichten. Schweiz Tourismus kritisiert, dass zu wenig unternommen wird, um den Zweitwohnungsbau einzuschränken.
Verschiedene Ferienhausvermittler setzen Anreize, um Eigentümer zur Vermietung ihrer Zweitimmobilien zu motivieren. So hat bspw. das Online-Portal VACANDO erst kürzlich die Preise für Online-Inserate halbiert und einen kostenlosen Ratgeber für Vermieter online gestellt.
« Ferienhausurlaub boomt – zweitbeliebteste Urlaubsform – Ferienhaus-Report zeigt Trend zu höherer Qualität und längeren Aufenthalten »
Noch keine Kommentare
© VACANDO AG – based on Red Minimalista 2.3 by Perun