Während in Kopenhagen darüber debattiert wird, wie sich das Klima verändert und was man dagegen tun will, geht VACANDO mit gutem Beispiel voran und hat im Monat September für alle Anreisen seiner Gäste die Emissionen über myClimate kompensiert. Die Berechnungen ergaben einen Wert von 81.67 Tonnen CO2, wie das nachfolgende Zertifikat bestätigt.

Jeder kann seinen Beitrag zu umweltbewusstem Urlaub im Ferienhaus leisten und seine Emissionen kompensieren. Mehr Informationen und einen CO2-Rechner finden Sie unter www.myclimate.org.
Interessanter Artikel von Luzius Theler in der NZZ vom 9.12.09: Unbewirtschaftete Betten sind für den Tourismus totes Kapital. Der Walliser Kurort Grächen hat berechnet, wie gross die Ausfälle effektiv sind: Wenn im Kurort die 1’500 kalten Betten nur während zweier Wochen im Jahr genutzt würden, bescherte das der Station einen Einnahmenzuwachs von 1.6 Millionen Franken. Grächen verfügt über 591 Hotelbetten und 5’350 Betten in der Parahotellerie, also in Appartements, Eigentumswohnungen und Chalets. Allein die Gastronomie und die Vermieter würden fast 1,3 Millionen Franken zusätzlich einnehmen, 290’000 Franken mehr flössen in die Kassen der Bergbahnen, und 42’000 Franken würden zusätzlich an touristischen Taxen erwirtschaftet.

Viele Eigentümer scheuen vor einer Vermietung zurück, da Sie Umtriebe und Schäden fürchten. Andere fürchten organisatorische Hürden, da Sie niemanden haben, der Reinigung und Schlüsselübergabe übernimmt. Innovative Modelle sind gefragt. Branchenführer Interhome bietet im Rahmen eines Pilotversuchs im Engadin allen interessierten Eigentümern an, Serviceleistungen von Interhome in Anspruch zu nehmen, ohne dass der Eigentümer seine Ferienunterkunft exklusiv über Interhome vermieten muss.
Weitere Infos, warum sich die Vermietung einer Ferienunterkunft lohnt und wie man dies richtig tut: Kostenloser Ratgeber für Vermieter.
Die sog. Parahotellerie (Ferienunterkünfte, Campings) hat eine sehr hohe Wichtigkeit für den Schweizer Tourismus, generiert sie doch fast die Hälfte der ca. 70 Millionen Logiernächte. Um so erstaunlicher ist es, dass in der Branche grosse Uneinigkeit darüber herrscht, wie viele Ferienhäuser und wie viele Betten es denn effektiv gibt. Die Zahlen reichen von 80’000 (Reka) bis 180’000 Objekten (swissApartments), mit 360’000 bis 600’000 Betten. Das Problem der grossen Zahlenungenauigkeit besteht seit 2003 – in diesem Jahr wurde die PASTA (Parahotellerie-Statistik) zum letzten Mal durchgeführt. Grund für die seit 6 Jahren bestehende Zahlenflaute sollen Budgetkürzungen beim BfS (Bundesamt für Statistik) sein. Wie an der 2. Fewo-Tagung letzte Woche berichtet wurde, kann das BfS frühestens im Jahr 2014 (!) neue, verlässliche Zahlen erheben. Die Möglichkeiten, bereits vorher eine “Light”-Statistik zu erheben, werden nun von der Branche geprüft.
Unabhängig davon, wie viele Ferienunterkünfte es in der Schweiz gibt – klar ist, dass nur ein Bruchteil (max. 20%) davon vermietet wird, der Rest sind “kalte Betten”, die nur an sehr wenigen Wochen pro Jahr genutzt werden. Hier gilt es nun, Eigentümer dafür zu sensibilisieren, dass eine Vermietung in jeder Hinsicht sinnvoll ist und zu einer klaren Win-Win-Situation für alle Beteiligten führt: Die Gäste haben Alternativen zu Hotels und finden Unterschlupf, die Destination profitiert von deren Ausgaben vor Ort und der Eigentümer nimmt Geld zur Deckung der laufenden Kosten seiner Ferienunterkunft sein. Um diese Sensibilisierung zu fördern, wurde von führenden Branchenvertretern die Aktion “Warme Betten” lanciert – dazu später mehr.
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